10 Gigabit im Büro: Wo es sich lohnt — und wo nicht

10-Gbit-Technik ist erschwinglich geworden. Sinnvoll eingesetzt beschleunigt sie genau die Wege, die heute klemmen.

Die Wege, die 10G wirklich brauchen

  • Server/NAS zum Switch: Der meistgenutzte Engpass. Ein NAS mit 10G-Anbindung bedient viele 1G-Clients gleichzeitig mit voller Rate.
  • Switch zu Switch (Uplinks): Zwei Etagen-Switches über einen 1G-Uplink teilen sich ein Nadelöhr — SFP+-Uplinks mit Glas oder DAC lösen das leise und stromsparend.
  • Einzelne Power-Arbeitsplätze: Videoschnitt, CAD, große Datenmengen.

Wo 1G (oder 2,5G) völlig reicht

Normale Büroarbeitsplätze lasten 1 Gbit/s selten aus. Der günstige Mittelweg für moderne Access Points und schnelle Clients ist 2,5G am Access-Port — viele aktuelle Switches kombinieren 2,5G-Ports mit 10G-Uplinks.

Kupfer, Glas oder DAC?

Im Rack über kurze Distanz: DAC-Kabel (günstig, sparsam). Zwischen Etagen und Gebäuden: Glasfaser mit SFP+-Modulen. 10GBase-T über Cat 6a funktioniert, braucht aber mehr Strom und Kühlung — praktisch dort, wo schon Kupfer liegt.

Switches, Module und Kabel für den Ausbau finden Sie im Sortiment.